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  • Soll ich meinen Job kündigen? | 5 Fragen – 5 Antworten – deine Entscheidung

    Soll ich meinen Job kündigen? | 5 Fragen – 5 Antworten – deine Entscheidung

    Bist du unzufrieden mit deinem Job? Stehst du morgens auf, bist lustlos und freust dich während deines Arbeitsweges schon auf den Feierabend? Auf das nächste Wochenende? Auf den nächsten Urlaub? Möchtest du gern etwas an deiner Situation ändern? Aber gleich kündigen? Ist das wirklich eine Lösung?

    Ich war 19 Jahre lang angestellt und ich kenne das Gefühl. Mal war ich mit meinen Aufgaben nicht zufrieden, mal war ich mit dem Team nicht glücklich, mal musste ich viel zu viele Überstunden machen. Mal musste ich um jeden Urlaubs- oder Kindkrank-Tag kämpfen und mal war ich mit der Arbeits- und Führungsweise meiner Chefs nicht einverstanden.

    Glaub mir: Ich habe mich ziemlich oft gefragt, ob ich kündigen soll.

    In diesem Beitrag gebe ich dir meine Antworten auf fünf mögliche Situationen, die vielleicht auch dich überlegen lassen, ob du deinen Job kündigen solltest.

    wann du deinen job kündigen solltest - 5 gründe und empfehlungen - blogbeitrag

    Ich komme mit meinen Kolleg*innen nicht zurecht. Soll ich meinen Job kündigen?

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    Zu still, zu laut, zu schlechte Ideen, zu schnell, zu pessimistisch, zu unfreundlich, zu unkreativ, zu feige, zu vorlaut, zu egoistisch – es ist nicht immer leicht mit den Kolleginnen und Kollegen. Gerade, wenn du in Teams arbeitest, bist du für längere Zeit mit anderen Menschen verbunden und sollst auch noch gemeinsam ein bestimmtes Ziel erreichen.

    Aus welchem Grund auch immer du mit deinen Kolleg*innen nicht zurecht kommst – stell dir folgende Fragen, bevor du an eine Kündigung denkst:

    • Sind es einzelne Personen aus dem Team, die dich immer wieder aufregen? Kannst du dich eventuell in ein anderes Team versetzen lassen? Bist du der oder die Einzige, die mit diesen Kolleg*innen nicht zurecht kommt?
    • Kennst du die Ursache für bestimmte Verhaltensweisen deiner Büro-Mitmenschen? Oftmals tragen wir Erlebnisse und Gefühle aus unserer privaten Welt mit in die berufliche. So wie wir behandelt werden in unserer Familie, aus unserer Kindheit oder aus Gewohnheiten unseres Umfeldes heraus, werden wir in unserem eigenen Verhalten beeinflusst. Wurde der Kollege von seiner Frau verlassen? Muss die Kollegin die eigene Mutter pflegen und ihre 2 Kinder alleine betreuen? Muss der Kollege seinen eigenen Wert hochspielen, weil seine Freunde ihn sonst nicht anerkennen? Es gibt unzählige mögliche Gründe für unser Verhalten. Versuch zu erkennen, warum dein Gegenüber so ist, wie er ist und entscheide dann, wie du damit umgehen möchtest.
    • Wie reagierst du auf das Verhalten deiner Kolleg*innen? Es gibt eine schöne Theorie von Stephen R. Covey, die er in seinem Buch “Die 7 Wege zur Effektivität” beschreibt. (Kauf dir das Buch bei amazon.de* oder buecher.de*.) Covey schreibt, dass all unsere Interessen unseren Interessenbereich bilden. Wir können uns für das Klima interessieren, für den Gewinn unseres Arbeitgebers, für bessere Bildung oder Weltfrieden. Daneben existiert unser Einflussbereich. Das ist der Bereich, den wir aktiv mit unserem Handeln beeinflussen können. Können wir das Klima beeinflussen? Ja, aber in eher kleinem Ausmaß. Können wir den Gewinn unseres Arbeitgebers beeinflussen? Ja, viel mehr als das Klima. Können wir die Bildung unserer Kinder beeinflussen. Ja, in gewissem Maße. Können wir das Verhalten unserer Kolleg*innen beeinflussen? Nein. Können wir beeinflussen, wie wir auf ihr Verhalten reagieren? Ja!

    Sollst du nun deinen Job kündigen, weil du mit dieser einen Kollegin oder deinem Team nicht zurecht kommst? Ich würde an dieser Stelle eher fragen: Wie sehr lässt du deine Mitmenschen dein Wohlbefinden und deine Arbeitsqualität beeinflussen?

    Ich fühle mich mit meinen Aufgaben nicht wohl. Soll ich kündigen?

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    Du hast den Schreibtisch voll und trotzdem bekommst du weitere Aufgaben anvertraut? Deine Überstunden wachsen und wachsen und du siehst noch kein Ende auf deiner ToDo-Liste? Oder fragst du bereits zweimal täglich nach neuen Aufgaben und bekommst einfach keine? Hast du das Gefühl unterfordert zu sein?

    Es kann mehrere Gründe haben, sich mit den eigenen Aufgaben nicht wohl zufühlen. Diesen Bereich kenne ich sehr gut. Ich habe mich damals unwohl gefühlt, als ich Kund*innen Dinge verkaufen sollte, von denen ich selbst nicht überzeugt war. Ich fand es total peinlich, eine Leistung zu verkaufen, die nicht mehr zeitgemäß war. Ich habe mich absolut nicht mit meinen Aufgaben identifizieren können. Geht es dir vielleicht auch so?

    Ich empfehle dir, über folgende Punkte nachzudenken, bevor du an eine Kündigung denkst:

    • Bitte um ein Personalgespräch. Zeige anhand von Beispielen und Ergebnissen, was genau du an deinen Aufgaben gut oder nicht gut findest. Gehe nicht davon aus, dass deine Führungskräfte genau wissen, was du den ganzen Tag machst. Erzähle es ihnen anschaulich. Bleibe sachlich und bitte um Veränderungen.
    • Du hast Ideen, wie du deine Aufgaben besser an deine Persönlichkeit und deine Expertise anpassen kannst? Dann werde pro-aktiv und frage deine Führungskräfte, ob du Vorschläge machen darfst. Erstelle dann ein richtig gutes Konzept und stelle es vor. Schlage vor, dass du die Ideen aus deinem Konzept für 14 Tage oder 4 Wochen umsetzt und ihr euch anschließend wieder trefft, um zu schauen, wie alles gelaufen ist.
    • Hast du das Gefühl, deine Führungskraft weiß gar nicht genau, was du machst, was das Team macht und was überhaupt so passiert im operativen Tagesgeschäft des Unternehmens? Wie wäre es, wenn du ihm oder ihr dabei hilfst? Versuche, deinen Chef oder deine Chefin mit den richtigen Fragen zu leiten, damit er oder sie die richtigen Schlüsse daraus ziehen und Veränderungen anstreben kann. Dein Ziel, welches du hierbei erreichen willst, ist, dass deine Führungskraft quasi selbst auf die richtige Antwort kommt. Dein Ego musst du dabei zurückhalten.

    Ich finde meinen Chef einfach nur zum K***. Soll ich kündigen?

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    Es gibt diesen Spruch: “Gute Mitarbeiter kündigen nicht ihren Job, sondern ihrem Boss.” Und tatsächlich ist eine schlechte Führungskraft mit einer der häufigsten Kündigungsgründe. Dabei muss man eindeutig zwei verschiedene Gründe unterscheiden.

    Findest du deinen Chef oder deine Chefin untragbar, weil er charakterlich einfach nur furchtbar ist? Ist dein Chef cholerisch? Ist deine Chefin total unsicher? Ist deine Chef mega ungeduldig? Ist deine Chefin undankbar?

    Oder findest du deinen Chef oder deine Chefin untragbar, weil du an den Kompetenzen zweifelst oder die Richtung nicht gut findest, in die das Unternehmen sich entwickelt?

    Ja, ich habe schon einen Job wegen meines Chefs gekündigt. Ich gebe dir dennoch drei Anregungen, die du beachten solltest, bevor du überlegst zu kündigen:

    • Auch wenn es schwer fällt: Wenn du absolut nicht mehr mit deinem Chef oder deiner Chefin zurecht kommst, dann suche das Gespräch. Bleib unbedingt sachlich, gib Beispiele und erzähle, wie du dich in bestimmten Situationen fühlst. Hilft das? Nicht immer. Kann das nach hinten losgehen? Ja. Aber egal, wie dieses Gespräch verläuft, du wirst danach viel eher wissen, ob du kündigen solltest oder nicht.
    • Sei selbstbewusst und dir deiner Stärken bewusst. Gib deinem Chef oder deiner Chefin klare Grenzen. Es gibt keinen Grund – nie – dich anschreien zu lassen. Sprich deine Grenzen aus und schau, wie deine Führungskraft darauf reagiert.
    • Mach deine Arbeit weiterhin richtig gut. Zeig Ergebnisse und sprich mit deiner Führungskraft darüber. Mach Vorschläge zur Verbesserung und bleibe loyal. Beginne nicht im Team über deinen Chef oder deine Chefin zu lästern. Setze dir lieber eine persönliche Frist, in der du schauen willst, ob sich etwas verändert.

    Ich glaube, mein Job macht mich krank. Soll ich kündigen?

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    Bei dir geben sich die Erkältungen die Hand, du hast wöchentlich einen Migräne-Anfall, Rückenschmerzen oder fühlst dich depressiv? Sobald sich eine Arbeit negativ auf den eigenen Körper und auch die Psyche auswirkt, solltest du auf jeden Fall handeln!

    Lies die folgenden Impulse, bevor du an eine Kündigung denkst:

    • Wenn du davon überzeugt bist, dass die Arbeit deine Gesundheit beeinflusst, dann suche das Gespräch mit deiner Führungskraft. Sprich an, was dich belastet, gib Beispiele und bitte um Hilfe. Das kann ein Wechsel der Aufgaben sein, ein neues Team oder eine Veränderung der Arbeitszeiten.
    • Hör auf dich selbst! Wir haben nur dieses eine Leben und ein Job darf dir nicht deine Gesundheit kaputt machen! Überlege, ob du deine Work-Life-Balance verändern kannst. Ist der Stress projektbezogen? Vielleicht kannst du einen Ausgleich in der Freizeit schaffen. Geh joggen, spazieren oder nimm dir Zeit für dich. Oder ist es Stress im Privatleben, den du mit ins Büro nimmst? Sorge auch hier für ausreichend Auszeiten für dich und suche dir jemanden, dem du dich anvertrauen kannst, um Lösungen zu finden.
    • Versuche, mehr Achtsamkeit in deinen Arbeitsalltag zu bringen. Du versinkst in Aufgaben und siehst kein Ende? Nimm dir ausreichend Pausen, schau immer mal hoch, öffne das Fenster, trinke ausreichend Wasser und lächle! Setze dir eine Frist und schau, ob sich etwas an deinem Wohlbefinden verändert.

    Ich habe das Gefühl, ich verpasse mein Leben. Soll ich meinen Job kündigen?

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    Du willst eine ehrliche Antwort? Ja! Kündige! Du hast nur ein Leben, jeder Tag findet nur einmal statt und Arbeitszeit ist Lebenszeit. Genug Parolen? 

    Dann los:

    1. Erstelle dir eine eigene Zukunftsvision.
    2. Berechne, wie viel Geld du monatlich benötigst, um deinen Traum leben zu können.
    3. Überlege, wie viel Zeit du investieren möchtest, um Geld zu verdienen.
    4. Suche dir entweder einen Job, der dir Punkt 2 und 3 ermöglicht oder mache dich selbstständig mit einer Business-Idee, die dich deiner Vision näher bringt. 
    5. Erstelle dein persönliches Worst-Case-Szenario und leite Lösungen ab, die dich da wieder rausholen.
    6. Hol dir Unterstützung und Impulse, um deine Vision realisieren zu können!

    Ein Beitrag geteilt von Marlis Schorcht | 👩‍💻📈🍀 (@marlisschorcht.de) am Jul 4, 2018 um 10:15 PDT

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    Fazit: Sollst du deinen Job kündigen?

    Es ist dein Leben. Nur du kannst entscheiden, ob du deinen Job kündigen sollst oder nicht. Aber spätestens wenn du dich gesundheitlich nicht gut fühlst, du Angst vor deinem Chef hast, du dich langweilst oder kurz vorm Burnout stehst, solltest du reagieren. 

    Oftmals kann dir auch ein Jobwechsel den Weg zurück zu mehr Freude im Job bringen! Meine gute Freundin Isa Hiemann hat einen großartigen Kurs dazu entwickelt. Er heißt „The EasyWay zum Traumjob“. Klick hier, um mehr darüber zu erfahren.*

    Ich habe mich damals für eine Kündigung entschieden. Ich habe mich mit meinem Mann zusammengesetzt und wir haben überlegt, was wir wirklich brauchen im Monat. Wir haben unser Worst-Case-Szenario erstellt und wissen, was wir machen, wenn dieses wirklich eintreten sollte. Ich habe eine Business-Idee entwickelt, einen Businessplan erstellt, mir den Existenzgründungszuschuss gesichert und angefangen.

    Ich bereue keinen einzigen Tag meine Entscheidung.

    🍀 Marlis

  • Ich gestehe: Ich gehe nicht ans Telefon. (Oder auch: Zeitmanagement für Selbstständige)

    Ich gestehe: Ich gehe nicht ans Telefon. (Oder auch: Zeitmanagement für Selbstständige)

    Mein Telefon hat gerade geklingelt. Ich sehe die Nummer, aber es ist kein eingespeicherter Kontakt. Vielleicht eine Hotline. Vielleicht eine potentielle Kundin. Vielleicht irgendjemand anderes. Ich weiß es nicht. Und ich werde es nicht erfahren. Denn ich gehe nicht ran, auch wenn das Telefon direkt vor mir liegt. Und ich rufe nicht zurück, wenn ich die Nummer nicht kenne.

    Das passiert mir mehrmals täglich und es ärgert mich.

    Nein, es ärgert mich nicht, dass ich nicht ans Telefon gehe. Es ärgert mich, dass mich dieser Anruf aus meiner aktuellen Tätigkeit geholt hat.

    Willst du wissen, warum? Dann scroll schnell unter das Bild (speichere es am besten gleich als Pin auf Pinterest ;-)) und lies weiter.

    zeitmanagement tipp telefonieren selbstständigkeit (1)

    Ich bin selbstständig mit 3-4 Kindern, Ehemann, Haushalt, Hobbies, Eltern, Großeltern, Freunden und allem was dazu gehört.

    Meine Zeit ist definitiv begrenzt und wertvoll!

    Aus diesem Grund möchte ich selbst darüber entscheiden.

    Ich möchte entscheiden, ob ich eine Aufgabe fertigstellen, einen Gedanken zu Ende denken oder ob ich mir die Zeit nehmen möchte, um zu telefonieren.

    Denn ich habe mich bewusst für die Selbstständigkeit entschieden. Nicht nur, aber auch, damit ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringen kann.

    Mir war von Vornherein wichtig, dass es auf keinen Fall eine “selbst und ständig”-Selbstständigkeit werden darf. Es geht mir um Lebensqualität, Selbstverwirklichung und Glück. Darum muss ich mit meiner Zeit sehr gut haushalten.

    Wie klappt denn nun Zeitmanagement für Selbstständige?

    Ich habe mir daher selbst folgende Prinzipien aufgestellt:

    • Ich entscheide am Vorabend, wie ich den kommenden Tag in Arbeit & Familie aufteile.
    • Ich setze mir ein Tagesziel, welches ich definitiv schaffen will und einige weitere Ziele, die ich schaffen könnte.
    • Ich arbeite konzentriert an einem ToDo, bis dieser erledigt ist.
    • Ich bin mit meinen Gedanken bei meiner Familie, wenn Familienzeit angesagt ist.
    • Ich telefoniere nur dann, wenn ein Termin besteht oder wenn es ein Notfall ist.

    Letzteres hilft auch meinen Kund*innen (oder meiner Mama ;-)). Wenn ich nur dann telefoniere, wenn ich mich bewusst für das Telefonieren entschieden habe, dann habe ich die volle Aufmerksamkeit beim Telefonat!

    Leben findet JETZT statt! Bei dir ist die Balance aus Arbeitszeit und Lebenszeit aus dem Gleichgewicht geraten?

    Es gibt Alternativen zu einem Telefonat.

    Noch viel lieber als das Telefon nutze ich Video-Calls, z.B. per Zoom*. Ich finde, mit vollem Fokus miteinander zu sprechen, sich zu sehen und wahrzunehmen ermöglicht oftmals eine noch viel bessere Kommunikation miteinander.

    Nicht, dass du mich falsch verstehst: Ich liebe es, mit anderen Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und ihnen zu helfen! Aber eben nur dann, wenn ich mich voll darauf einlassen kann.

    Um deinen Tag bewusst und voller Energie zu leben, empfehle ich dir das auch.

    Entscheide du, wann du deine Eltern, deinen Partner oder deine Freund*innen zurückrufst.

    Tools zur Terminverwaltung für Selbstständige

    Falls du selbstständig bist, dann lass deine Kund*innen einen Termin bei dir buchen. Das geht mittlerweile total einfach mit Hilfe von verschiedenen Anbietern, wie z.B.:

    meine zeit ist begrenzt und wertvoll glaubenssatz

    Deine Zeit ist begrenzt und wertvoll!

    Übrigens finde ich es ziemlich unschön, dass es Pflicht ist, die Telefonnummer im Impressum einer Website anzugeben.

    Also, wenn du nun mit mir Kontakt aufnehmen willst, dann schreib mir eine SMS, schick mir eine Nachricht via WhatsApp, schreib mir eine E-Mail, schreib mich im Facebook Messenger an, schick mir eine Nachricht in Instagram oder vereinbare ein kostenfreies Kennenlerngespräch.

    Ruf mich bitte nicht an, denn ich gestehe: Ich werde nicht rangehen.

    🍀 Marlis

  • Einnahmenreport Januar 2019

    Einnahmenreport Januar 2019

    Soll ich einen Einnahmenreport schreiben oder nicht? Ich habe sehr lange darüber nachgedacht. Klar, lese ich das selbst gern auf anderen Blogs. Ich finde es motivierend zu sehen, was alles möglich ist. Aber ich selbst stehe ja mit dem „passiven Einkommen“ noch ziemlich am Anfang. Passiv, haha. Immer wieder, wenn ich irgendwo „passives Einkommen“ lese, muss ich schmunzeln. Einkommen ist nie passiv, wenn es mehr werden soll.

    • Du musst kontrollieren, ob alles noch passt.
    • Du musst evtl. Anzeigen schalten und kontrollieren, die auf dein Produkt hinweisen.
    • Du muss überprüfen, ob Kurse sinken oder steigen.
    • Du musst optimieren, optimieren, optimieren.
    • Du musst E-Mails beantworten und dich selbst weiter informieren.

    Ich habe mich nach langem hin und her nun dafür entschieden, einen kleinen Einnahmenreport für Januar 2019 zu veröffentlichen. Damit ihr seht, was auch mit wenig Mitteln möglich ist und damit ihr seht, dass sich ein Start immer lohnt!

    passives einkommen selbstständig mit kind (1)

    P2P Kredite

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    Ich mag P2P-Kredite. Ich kann damit Privatanlegern und Unternehmen helfen, weiterzukommen. Ich. Mit ganz wenigen Mitteln.

    Im Januar habe ich durch P2P-Kredite 11,05 Euro an Zinsen verdient.

    Ich investiere derzeit auf

    • Bondora* (Achtung: Keine Buy-Back Garantie! 5 Euro Startgeld, wenn ihr euch über diesen Link anmeldet.)
    • Viventor*
    • Mintos* (0,75% deiner ersten Einlage werden dir von Mintos erstattet, wenn du diesen Link zur Anmeldung verwendest.)
    • PeerBerry
    • Robocash
    • Estateguru*

    Ich habe einige der P2P-Anbieter bereits auf einer anderen Seite vorgestellt, werde aber bald noch einen detaillierteren Artikel darüber schreiben.

    Affiliate Einnahmen

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    Ich verwende auf all meinen Blogs Affiliate-Links, um meine Leser*innen auf wertvolle, weiterführende Inhalte zu leiten und dadurch auch etwas Geld zu verdienen. Ich verlinke dabei aber auch immer auch zu Seiten ohne Affiliate-Möglichkeiten, wenn ich den Inhalt einfach wichtig für dich finde.

    Im Januar habe ich ca. 14 Euro durch Affiliate-Links verdient.

    Ich nutze neben einzelnen Affiliate-Kontakten auch Affiliate-Plattformen, z.B.:

    Google AdSense

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    Hm, diese Sparte fällt nächsten Monat vielleicht schon weg. Ich selbst finde Google Werbeanzeigen auf Websites und Blogs echt nervig. Ich habe Google AdSense auch nur noch auf wenigen Blogs eingebunden und zusätzlich sehr eingeschränkt in der Menge.

    Ich habe im Januar durch Google AdSense 2,07 Euro verdient.

    Digitale Produkte

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    Diese Kategorie ist die interessanteste. Im Vergleich zu Google AdSense oder Affiliate-Links verdient man nicht nur anteilig am Verkauf von Produkten. Bei eigenen Produkten kannst du den Preis selbst bestimmen und bist dadurch natürlich viel freier in der Bewerbung und auch im Verdienst.

    Ich habe im Januar 1.017 Euro Umsatz (nach Abzug der Werbekosten) durch digitale Produkte gemacht.

    Dividenden

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    Wir haben unser Depot erst im November 2018 eröffnet und schieben da monatlich nicht wirklich viel rein. Aber immerhin ist ein Anfang gemacht! 

    Im Januar gab es 1.15 Euro Dividende.

    Ach und natürlich gab es auch die 2 Euro Kontogutschrift von comdirect, die allen Neukunden in den ersten 24 Monaten monatlich gezahlt werden*.

    Fazit

    Im Januar habe ich ca. 1.047 Euro „passives“ Einkommen erwirtschaftet. Passiv? Naja… Wirklich passiv läuft derzeit tatsächlich nur Kindle Direct Publishing (in den digitalen Produkten enthalten) und Google AdSense. Alle anderen Dinge erfordern schon die ein oder andere Aufmerksamkeit von mir…

    Wie viele Einkommensquellen habt ihr?

    🍀 Marlis

  • Wenn die Mentorin einen Mentor braucht – Mein Monatsrückblick auf den Januar 2019

    Wenn die Mentorin einen Mentor braucht – Mein Monatsrückblick auf den Januar 2019

    Das waren also die ersten 31 Tage des Jahres 2019. Ich fühle mich so produktiv wie nie zuvor und gleichzeitig genieße ich so viel freie Zeit wie nie zuvor. Nach einem guten halben Jahr der Selbstständigkeit habe ich einen Tagesrhythmus gefunden, der sich richtig gut anfühlt. Aber über Zeitmanagement, Zeitgefühl und Zeitfresser in der Selbstständigkeit mit Kindern möchte ich gern in einem anderen Blog-Beitrag mehr erzählen.

    In diesem Beitrag möchte ich dir einen Rückblick auf meinen Januar 2019 geben. Ein Monat voller Emotionen, Entscheidungen und Mut. Also ein absoluter Marlismonat 😉

    Mentoring, Finanzen und Speaker

    Wenn die Mentorin einen Mentor braucht

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    Weißt du, was toll ist an der Selbstständigkeit? Dass du alles ausprobieren kannst, was dir in den Kopf kommt.

    Weißt du, was nicht toll ist an der Selbstständigkeit? Dass ich alles ausprobieren will, was mir in den Kopf kommt.

    Du weißt, ich habe damals begonnen, Hotels bei ihrem Online-Marketing zu helfen. Nachdem meine ersten Kund*innen dann aber gar nicht Hoteliers waren, habe ich das erweitert und www.die-digitalstrategie.de ins Leben gerufen.

    Nun höre ich so oft von anderen, dass sie es so mutig finden, dass wir uns, trotz so vieler Kinder, selbstständig gemacht haben. Ich möchte daher hier auf www.sechswochenfrei.de noch viel mehr Familien ermutigen, diesen Schritt zu gehen, wenn diese Sehnsucht schon in ihnen vorhanden ist.

    Letztens habe ich eine Freundin getroffen, die alleinerziehend ist und einen Job hat, der weder Sonntag, Heiligabend noch andere Feiertage kennt. Also bot ich ihr an, dass wir uns ja mal zusammen setzen können und Ideen brainstormen, wie sie ihre Leidenschaft auch online sichtbar machen und dadurch zeitunabhängiger Geld verdienen könne.

    Gleichzeitig sehe ich all die Alten in unserer Gesellschaft und möchte ihnen unbedingt ermöglichen, das Pflegeheim zu vermeiden und länger zu Hause wohnen bleiben zu können durch Alltagsoptimierung, Mindset-Arbeit, das Internet und den Austausch mit Gleichgesinnten. Dazu habe ich irgendwann mal www.leben-und-altern.de ins Leben gerufen.

    Täglich höre ich Herausforderungen in meiner Umgebung und täglich habe ich neue Businessideen, um diese Herausforderungen für meine Mitmenschen lösen zu können.

    Dadurch verliere ich aber gerade nicht nur den Fokus, sondern auch mein Ziel. Kennst du das?

    Ein Beitrag geteilt von Mut | Marketing | Marlis (@marlisschorcht.de) am Jan 1, 2019 um 2:43 PST

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    Ein Beitrag geteilt von Mut | Marketing | Marlis (@marlisschorcht.de) am Jan 1, 2019 um 2:43 PST

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    Mein Ziel für uns: Zeit- und ortsunabhängig arbeiten & das Leben mit unseren Kindern genießen!

    Es war Anfang Januar als ich auf Facebook bemerkte, dass Sigrun einen neuen SOMBA-Launch vorbereitet. Sigrun ist Mentorin für passionierte Frauen, die ein Online-Business aus ihrer Leidenschaft heraus aufbauen wollen. Ich bin ihr vor ungefähr einem Jahr das erste Mal auf Facebook begegnet und war gleich ziemlich fasziniert von ihrer strukturierten und toughen Art. Ich sagte schon damals zu meinem Mann: “Weißt du, wenn Sigrun das nächste Mal die Pforten zu ihrem Online-Programm startet und ich genug Geld habe, mache ich mit.” Nun, Anfang Januar war es also soweit.

    Gleichzeitig erhielt ich einen Newsletter von Judith „Sympatexter“ Peters. Judith verfolgte ich auch schon eine Weile auf Facebook und beobachtete, wie ihr Business in ziemlich kurzer Zeit wuchs und wuchs. Im Newsletter verriet sie, dass sie an Sigruns SOMBA teilnimmt und jedem, der sich nun anmelden möchte, einen Platz in ihrem Content-Erfolgs-Kurs schenkt.

    Ein Beitrag geteilt von Mut | Marketing | Marlis (@marlisschorcht.de) am Jan 8, 2019 um 12:06 PST

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    Plötzlich wurde in meinem Kopf irgendwie alles klar. 12 Monate SOMBA, 6 Monate lang Schreibroutine aufbauen, meine Positionierung schärfen und endlich weniger Freelancer und mehr Unternehmerin werden! Ja! Das wollte ich! Ich wartete auf den Verkaufsstart und buchte bereits innerhalb der ersten Minuten.

    Aufregend.

    Ohne Judith hättet ihr übrigens nicht diesen und den letzten Blog-Beitrag gelesen. Dank Judith dürft ihr euch nun wöchentlich auf einen neuen Blog-Beitrag freuen. Danke, Judith!

    Und SOMBA? Ich bin überwältigt von der Herzlichkeit der Community, folge dem Motto “trust the process” und erhoffe mir Klarheit und neuen Fokus für meine Selbstständigkeit.

    Wenn plötzlich Geld übrig ist

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    Wir sind immer irgendwie über die Runden gekommen. Mein Mann studierte. Ich war angestellt. Dann arbeitete mein Mann. Ich wechselte in die Selbstständigkeit. Geld spielte für uns immer nur die Rolle, gut und ohne Sorge den Monat zu überleben.

    Dann las ich “Rich Dad Poor Dad”* und “Money, Master the Game”*. Mein Mann las “Rente oder Wohlstand”*. Und plötzlich wurde alles anders.

    Welche Bücher wir dir noch empfehlen, wenn du dein Stück Mehr vom Leben suchst? Klick hier und finde es heraus. 😉

    Altersvorsorge? Zinseszinseffekt? ETFs? Aktien?

    Wir wurden neugierig und mutig. Wir organisierten unsere Finanzen neu. Was brauchen wir wirklich im Monat? Was brauchen die Kinder? Was kaufen wir alles neu, obgleich wir es noch im Kleiderschrank haben oder reparieren können? Wir erstellten ein neues Familienbudget und wissen nun bereits im Januar, wie viel Geld wir voraussichtlich am Jahresende übrig haben werden.

    Im November begann ich, ETF-Sparpläne einzurichten. Ich wagte es, Aktien zu kaufen und in P2P-Kredite zu investieren. Doch gerade die letzten Monate des Jahres 2018 waren wirklich keine börsenfreundlichen. Es war schon ziemlich hart, zuzusehen, wie das wenige abgezweigte Geld zum Jahresende 400 Euro weniger wert war.

    Umso erfreulicher, dass sich die Börsen im Januar erholten und wir mittlerweile sogar einen Wertzuwachs verzeichnen können. Juchuuu. Wir bleiben auf jeden Fall dran.

    Aktien auswählen Ausschnitt

    Ausschnitt aus unserem Depot bei comdirect*. Ein großes Tal Ende des Jahres 2018…

    Gleichzeitig wusste ich bereits im Dezember, dass wir das komplette Jahr 2019 finanziell abgesichert sind. Nochmal Juchuuu. Denn das heißt, dass alles, was ich ab jetzt verdiene, übrig ist für uns, für weitere Investitionen und für Vorausplanungen des kommenden Jahres.

    Das hatte zur Folge, dass ich gedanklich weg durfte von “Ich muss Umsatz generieren”. Stattdessen darf ich denken: “Ich gebe Kund*innen großen Wert durch meine Arbeit.”

    Ich habe daraufhin im Januar meine Stundensätze von der Website entfernt, den Mitgliedsbeitrag für die #Businessartisten erhöht und meine Workshop-Preise aktualisiert.

    Ein wahnsinnig beruhigendes Gefühl.

    Wenn eine versteckte Leidenschaft anklopft

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    Ich wurde im Herbst 2018 angefragt, auf einer Veranstaltung für medizinische Gesellschaften als Referentin zu sprechen. Hui. In der letzten Januar-Woche war es soweit.

    Ich reiste mit meinem Mann nach Berlin ins Estrel Hotel. Die Kinder blieben bei meinen Eltern. Ich war aufgeregt. Gleichzeitig freute ich mich darauf. Ich erinnerte mich plötzlich daran, dass ich irgendwie immer gern auf der Bühne stand.

    • Als Kind als Blockflöten-Solistin mit dem Orchester der Musikschule.
    • Als Jugendliche im Schulchor
    • Als Jugendliche im Kinderchor des Deutschen Nationaltheaters Weimar
    • Als Jugendliche in diversen Theaterstücken unserer Schule
    • Als Projektleiterin vor 70 Hostessen eines Kongresses
    • Als Projektleiterin vor Programmausschüssen und dem wissenschaftlichen Kommitee

    Ich hatte diese Leidenschaft etwas aus den Augen verloren. Es gut zu finden, wenn man vor mehreren Menschen redet, das wirkt irgendwie so egoistisch und selbstverliebt. Ich fühlte mich damit nicht wohl und wurde eher die Zuhörerin und stille Koordinatorin im Hintergrund.

    Nun also wieder Vordergrund. 20 Teilnehmer*innen. Ich als eingeladene “Expertin”. Das erste Mal während meiner Selbstständigkeit. Erwähnte ich bereits, dass ich aufgeregt war?

    Ich sprach darüber, wie medizinische Gesellschaften neue Mitglieder online gewinnen können. Es wurde ein Crashkurs in Positionierung, Community-Aufbau, Content-Marketing und Sales Funnel Konzeption. Und weißt du was? Es hat Spaß gemacht! 

    Mich umzuschauen und nickende Köpfe zu sehen. Zu sehen, wie Notizzettel immer voller wurden. Zu sehen, wie Hände bei Fragen gehoben wurden.

    Ich war stolz auf mich (Darf man das über sich selbst sagen? :-)).

    Ein Beitrag geteilt von Mut | Marketing | Marlis (@marlisschorcht.de) am Jan 29, 2019 um 11:42 PST

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    In der anschließenden Kaffeepause kamen viele Teilnehmer*innen auf mich zu:

    • “Ihr Vortrag war der kurzweiligste.”
    • “Vielen Dank für den tollen Vortrag.”
    • “Ich habe so viel mitgenommen.”
    • “Ich habe echt viel mitgeschrieben. Danke.”

    Nochmal Juchuuu.

    Ich bin dankbar für diese Gelegenheit und dafür, dass sie eine versteckte Leidenschaft wiederbelebt hat!

    Was bringt der Februar für meine Familie und meine Selbstständigkeit?

    Ich habe eine Menge vor:

    1. Weiter an meiner Positionierung arbeiten und die Möglichkeiten innerhalb SOMBAs dafür nutzen.
    2. Meine Bestandskund*innen noch sichtbarer werden lassen, aber gleichzeitig meinen Aufwand für Umsetzungsarbeiten optimieren.
    3. Mich für zwei Immobilien Crowdfunding Anbieter entscheiden und dort Sparpläne einrichten.

    Was war euer Januar-Highlight? Schreibt es mir in die Kommentare oder unter den Post bei Facebook.

    🍀 Marlis

  • Eine Kaffeekanne, ein Umschlag und 2 Konten – So verwalten wir unser monatliches Familienbudget

    Eine Kaffeekanne, ein Umschlag und 2 Konten – So verwalten wir unser monatliches Familienbudget

    Das mit dem Haushaltsbudget für eine 5-6 köpfige Familie ist ja so eine Sache. Angeblich „unvorhergesehene Ereignisse“ werden bei „Auto klingt komisch“, „Spülmaschine trocknet nicht mehr“, „Ich bin auf einen Kindergeburtstag eingeladen.“, „Ich auch.“ irgendwie eher selten selten, stattdessen sehr real und fast selbstverständlich.

    Damit die Haushaltskosten für die Familie nicht ebenso unvorhergesehen steigen und sinken, haben wir begonnen, unsere monatlichen Ausgaben und Einnahmen in einer Excel-Liste zu pflegen. Wir haben ein System entwickelt, um unser monatliches Haushaltsbudget aufzuteilen. Damit bleibt Geld für Fixkosten, variable Kosten, Rücklagen, Sparbeträge, eventuelle Kosten und persönliche Ein- und Ausgaben..

    Wir verwenden dafür, neben unseren persönlichen Konten, einen Briefumschlag, eine Kaffeekanne und 2 Konten. 

    UPDATE: Wir verwenden mittlerweile 4 Briefumschläge..

    Wollt ihr mehr darüber erfahren? Dann wünsche ich euch viel Spaß bei diesem Artikel!

    Monatsbudget für Familien mit Kindern (1)

    Geld für Lebensmittel & Tanken

    Direkt am Monatsanfang heben wir den Betrag für unsere monatlichen Lebensmittelausgaben und die Tankkosten vom Konto ab, teilen diesen durch die Anzahl der Wochen und verteilen diesen auf einen Briefumschlag je Woche. Da wir den Schulkindern meistens eigenes Mittagessen mitgeben und auf teures Schulessen verzichten (Ja, Papa, das Essen bleibt warm, denn wir nutzen solche Thermoboxen*… ;-)), sind auch diese Ausgaben hier mit enthalten.

    Vorteil 1: Wenn wir einkaufen gehen, nehmen wir ausschließlich Bargeld mit. Wir sind also von vornherein daran gebunden, nicht mehr einzukaufen, als wir an Bargeld mithaben.

    Vorteil 2: Zwischendurch- und Spontaneinkäufe gibt es fast nicht mehr.

    Vorteil 3: Der Blick in den Briefumschlag verrät ziemlich schnell, wie viel Geld unserer Familie für die restliche Woche zur Verfügung steht.

    Wieviel Ausgaben für Lebensmittel im Monat (1)

    Geld sparen für den Familienurlaub

    Einen Familienurlaub aus dem laufenden Monatsbudget zusätzlich zu bestreiten ist vermutlich für die wenigsten von euch selbstverständlich.

    Wir haben ein eigenes Konto eröffnet, welches ausschließlich dazu dient, Geld für den Familienurlaub anzusparen.

    Dafür haben wir abgeschätzt, wie viel ein Urlaub für 2 Erwachsene und 4 Kinder durchschnittlich kostet und diesen Betrag durch 12 geteilt.

    Dieser Betrag wird monatlich auf dieses Konto eingezahlt und zwar auch direkt am Monatsanfang, frei nach dem Motto: „Bezahle dich selbst zu erst.“ Dabei zahlt jeder von uns anteilig aufgrund seines Einkommens ein. Den Anteil lassen wir uns in der Haushaltsplan Vorlage ausrechnen.

    Als Urlaubskonto nutzen wir gerade ein Tagesgeld-Konto der DIBA. Ich bin aber am überlegen, ob ich das Ganze nicht doch noch irgendwo durch ein paar Miniprozente mehr Zinsen verschönern könnte.

    Bei Neueröffnung eines Tagesgeldkontos bei der DIBA gibt es aktuell übrigens 1% Zinsen für die ersten 4 Monate*.

    Und bei comdirect erhaltet ihr 100€ als Willkommensgeschenk und dann 24 Monate lang je 2€ Kontogutschrift*! (Wir haben das genutzt und es hat problemlos funktioniert!)

    Eine Übersicht der aktuellen Festgeld- und Tagesgeld-Zinsen verschiedener Banken findet ihr bei Zinspilot*.

    Aktion: Wenn ihr über diesen Link bei Zinspilot eine Kontoeröffnung abschließt, dann erhaltet ihr zusätzlich bis zu 16€ Cashback*. Schaut gleich mal rein!

    Was kostet ein Urlaub für Familien mit 4 Kindern (1)

    Geld für Geburtstagsgeschenke und Autoreparaturen

    Ich sags euch; Kinder werden erst dann teuer, wenn sie Freunde haben und in die Schule gehen 😅. Ein Kindergeburtstag hier, eine Klassenfahrt da, eine Herbstparty dort und ein Schulbuch auch noch zwischendurch. Wenn ihr Eltern seid, dann kennt ihr das bestimmt.

    Wir wollten ungern von unserem monatlichen Haushaltsbudget für Lebensmittel & Co. auch diese Ausgaben mittragen müssen. Das würde uns die Kalkulation ziemlich durcheinander wirbeln.

    Aus diesem Grund haben wir ein weiteres Tabellenblatt in unserer Excel-Tabelle erstellt. Dort haben wir alle Kosten gesammelt, die so im Laufe des Jahres anfallen können, also:

    • Rücklage Sommerreifen
    • Rücklage Winterreifen
    • Klassenfahrten
    • Autowartung
    • Schulbücher
    • Geburtstagsgeschenke
    • Weihnachtsgeschenke
    • Ostergeschenke
    • Essen & Getränke für Familienfeste
    • Reiterferien
    • Geburtstagsgeschenke für Freunde, Familienangehörige, etc.
    • Puffer für neue Haushaltsgeräte
    • etc.

    Wie auch bei der Urlaubsrücklage haben wir diesen Betrag durch 12 geteilt und einen monatlichen Betrag errechnet, der dieser ganze Spaß so kosten wird. Wow. Das musste erst einmal sacken. Nützt ja aber nichts, denn all das ist dennoch wichtig und ja auch mit schönen Erlebnissen und auch sinnvollen Investitionen verbunden.

    Wir haben auch hierfür ein neues Konto eröffnet und monatlich fließt unsere Rücklage dort hinein.

    Am Ende bringt uns das ein gutes Gefühl, da wir nicht beispielsweise kurz vor Weihnachten in Schnappatmung geraten bei den Gedanken an Weihnachtsbaum, -essen, -geschenke, -feiern, etc.

    Haushaltsbudget Vorlage

    Erstellt euer Familienbudget mit unserer MS Excel Vorlage.

    Finanzplanung für Familien mit Kindern (1) (1)

    Was am Ende des Monats übrig bleibt

    Fehlt noch die Kaffeekanne. Die existiert wirklich und steht bei uns in der Küche. Ca. einmal in der Woche kommt da das gesamte Kleingeld aus unseren Portemonnaies hinein. Kennt ihr diese Gelüste zwischendurch? „Ach, lass uns heute Pizza bestellen, das wär so lecker.“, „Wollen wir heute vielleicht ins Kino?“ oder „Ich habe da eine neue Windjacke gesehen, hach, vielleicht will ich die haben“.

    Solche Gedanken haben wir natürlich auch. Dann überlegen wir, ob wir darauf eingehen oder nicht. Und immer, wenn wir darauf verzichten, packen wir den nicht ausgegebenen Betrag (unsere Opportunitätskosten quasi) in die Kaffeekanne und sammeln so unseren Notgroschen an.

    Probiert es aus! Ihr werdet staunen, was da so zusammenkommt.

    Leben findet JETZT statt! Bei dir ist die Balance aus Arbeitszeit und Lebenszeit aus dem Gleichgewicht geraten?

    kleingeld sparen als familie mit kindern (1)

    Update: Unser Depot

    Seit November 2018 haben wir nun auch ein Depot bei comdirect*, haben einige Aktien gekauft und ETF-Sparpläne eingerichtet. Dieser Betrag geht ziemlich am Anfang des Monats von unseren privaten Konten ab. Dazu aber mehr in einem weiteren Blog-Beitrag.

    Fazit

    Die Haushaltskosten für Familien sind hoch und meistens leider bestimmt durch unvorhergesehene Ereignisse. Die meisten davon sind ja aber doch vorhersehbar, daher macht es Sinn, diese von vornherein im Familienbudget einzuplanen.

    Ich gebs zu: Ich bin ein Excel-Freak 🙂 Daher finde ich unsere Lösung mit der Familienbudget Excel-Tabelle echt super praktisch!

    Wie plant ihr eure monatlichen und vor allem auch jährlichen Haushaltskosten? Habt ihr ein Urlaubskonto oder eine Kaffeekanne?

    Lasst es mich wissen!

    Happy familienliving!🍀 Marlis

    PS: Ihr wollt Geld sparen, während ihr ganz normale Dinge online kauft? Dann meldet euch bei aklamio an* und holt euch Cashback!

    Und wenn ihr Geld im Internet verdienen wollt ohne zuerst Geld ausgeben zu müssen, dann lest euch meinen dazu passenden Blog-Beitrag durch: Geld verdienen im Internet ohne Startkapital

    Leben findet JETZT statt! Bei dir ist die Balance aus Arbeitszeit und Lebenszeit aus dem Gleichgewicht geraten?

  • Get your projects done – Der undatierte Terminplaner

    Get your projects done – Der undatierte Terminplaner

    Du hast es verpasst, dir einen Taschenkalender 2018 zu kaufen oder fängst erst mitten im Jahr mit einer neuen Tätigkeit an?

    Der undatierte Terminplaner

    Dann ist der undatierte Terminplaner 2018 ideal für dich.
    Inhaltlich enthält er alles, was auch der Terminplaner 2018 mit Kalenderwochen beinhaltet. Mehr dazu kannst du in meinem vorherigen Beitrag lesen. Diese neue Variante enthält allerdings keine vorgetragenen Kalender- und Monatsübersichten. Starte also wann du willst und „get your projects done“!

    Den undatierten Terminplaner fürs Projektmanagement gibt es bei Amazon in unterschiedlichen Designs: [amazon_link asins=’197674427X,1976742285′ template=’ProductGrid‘ store=’gutentag-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’62f6958c-f6ff-11e7-b87e-ffb5686cc6c5′]

    Kalenderwochen 2018

    Damit du smart arbeiten kannst, findest du etwas weiter unten in diesem Beitrag eine Übersicht aller Kalenderwochen 2018!

    Alle Kalenderwochen 2018 als Aufklebervorlage

    Lade dir auch gleich die Übersicht aller Kalenderwochen 2018 als Aufklebervorlage herunter um noch mehr Zeit zu sparen! Diese Vorlage passt auf die Etiketten von [amazon_textlink asin=’B000122BRM‘ text=’Avery Zweckform 4780′ template=’ProductLink‘ store=’gutentag-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’ce5e64ae-f701-11e7-8001-37dd20bbf9c8′]. Du kannst sie natürlich auch ausschneiden und selbst in deinen undatierten Kalender einkleben.

    Klicke auf folgenden Link, um Dir die Übersicht der Kalenderwochen 2018 herunterzuladen:

    wochenetiketten-kalender-2018-4780.pdf

    Der Download enthält eine PDF-Datei, angepasst auf das Format der Avery Zweckform 4780. Natürlich kannst du die Etiketten auch selbst ausschneiden und in deinen Kalender einkleben.

    Übersicht aller Kalenderwochen 2018 als Aufklebervorlage

    Viel Spaß beim Basteln, Organisieren, Planen und Erfolg haben!

    Übersicht der Kalenderwochen 2018

    KW 1 Montag, 1. Januar 2018 Sonntag, 7. Januar 2018
    KW 2 Montag, 8. Januar 2018 Sonntag, 14. Januar 2018
    KW 3 Montag, 15. Januar 2018 Sonntag, 21. Januar 2018
    KW 4 Montag, 22. Januar 2018 Sonntag, 28. Januar 2018
    KW 5 Montag, 29. Januar 2018 Sonntag, 4. Februar 2018
    KW 6 Montag, 5. Februar 2018 Sonntag, 11. Februar 2018
    KW 7 Montag, 12. Februar 2018 Sonntag, 18. Februar 2018
    KW 8 Montag, 19. Februar 2018 Sonntag, 25. Februar 2018
    KW 9 Montag, 26. Februar 2018 Sonntag, 4. März 2018
    KW 10 Montag, 5. März 2018 Sonntag, 11. März 2018
    KW 11 Montag, 12. März 2018 Sonntag, 18. März 2018
    KW 12 Montag, 19. März 2018 Sonntag, 25. März 2018
    KW 13 Montag, 26. März 2018 Sonntag, 1. April 2018
    KW 14 Montag, 2. April 2018 Sonntag, 8. April 2018
    KW 15 Montag, 9. April 2018 Sonntag, 15. April 2018
    KW 16 Montag, 16. April 2018 Sonntag, 22. April 2018
    KW 17 Montag, 23. April 2018 Sonntag, 29. April 2018
    KW 18 Montag, 30. April 2018 Sonntag, 6. Mai 2018
    KW 19 Montag, 7. Mai 2018 Sonntag, 13. Mai 2018
    KW 20 Montag, 14. Mai 2018 Sonntag, 20. Mai 2018
    KW 21 Montag, 21. Mai 2018 Sonntag, 27. Mai 2018
    KW 22 Montag, 28. Mai 2018 Sonntag, 3. Juni 2018
    KW 23 Montag, 4. Juni 2018 Sonntag, 10. Juni 2018
    KW 24 Montag, 11. Juni 2018 Sonntag, 17. Juni 2018
    KW 25 Montag, 18. Juni 2018 Sonntag, 24. Juni 2018
    KW 26 Montag, 25. Juni 2018 Sonntag, 1. Juli 2018
    KW 27 Montag, 2. Juli 2018 Sonntag, 8. Juli 2018
    KW 28 Montag, 9. Juli 2018 Sonntag, 15. Juli 2018
    KW 29 Montag, 16. Juli 2018 Sonntag, 22. Juli 2018
    KW 30 Montag, 23. Juli 2018 Sonntag, 29. Juli 2018
    KW 31 Montag, 30. Juli 2018 Sonntag, 5. August 2018
    KW 32 Montag, 6. August 2018 Sonntag, 12. August 2018
    KW 33 Montag, 13. August 2018 Sonntag, 19. August 2018
    KW 34 Montag, 20. August 2018 Sonntag, 26. August 2018
    KW 35 Montag, 27. August 2018 Sonntag, 2. September 2018
    KW 36 Montag, 3. September 2018 Sonntag, 9. September 2018
    KW 37 Montag, 10. September 2018 Sonntag, 16. September 2018
    KW 38 Montag, 17. September 2018 Sonntag, 23. September 2018
    KW 39 Montag, 24. September 2018 Sonntag, 30. September 2018
    KW 40 Montag, 1. Oktober 2018 Sonntag, 7. Oktober 2018
    KW 41 Montag, 8. Oktober 2018 Sonntag, 14. Oktober 2018
    KW 42 Montag, 15. Oktober 2018 Sonntag, 21. Oktober 2018
    KW 43 Montag, 22. Oktober 2018 Sonntag, 28. Oktober 2018
    KW 44 Montag, 29. Oktober 2018 Sonntag, 4. November 2018
    KW 45 Montag, 5. November 2018 Sonntag, 11. November 2018
    KW 46 Montag, 12. November 2018 Sonntag, 18. November 2018
    KW 47 Montag, 19. November 2018 Sonntag, 25. November 2018
    KW 48 Montag, 26. November 2018 Sonntag, 2. Dezember 2018
    KW 49 Montag, 3. Dezember 2018 Sonntag, 9. Dezember 2018
    KW 50 Montag, 10. Dezember 2018 Sonntag, 16. Dezember 2018
    KW 51 Montag, 17. Dezember 2018 Sonntag, 23. Dezember 2018
    KW 52 Montag, 24. Dezember 2018 Sonntag, 30. Dezember 2018
    KW 1 Montag, 31. Dezember 2018 Sonntag, 6. Januar 2019

    Nun könnt ihr euch jeden beliebigen Terminplaner aussuchen oder auch nur ein Notizbuch oder Bulletjournal und die Kalenderwochen selbst eintragen.

    Und falls dir das zu anstrengend ist, dann kannst du dir immernoch alle Kalenderwochen 2018 übersichtlich in Etikettengröße herunterladen und ausdrucken. Trage dafür einfach oben deine E-Mailadresse ein, um den Download freizuschalten. Zusätzlich erhältst du meine Tipps für smartes Arbeiten und selbstbestimmte Leben.

    Wir haben nur ein Leben – Lasst uns das Beste daraus machen!

  • Terminplaner 2018 mit Kalenderwochen

    Terminplaner 2018 mit Kalenderwochen

    NEU: Der undatierte Terminplaner, eine Übersicht der Kalenderwochen 2018 und eine Aufklebervorlage für alle KW2018 für Bulletjournale oder den undatierten Terminplaner.

    Terminplaner 2018 fürs Projektmanagement

    2018 wirst Du Deine Projekte noch besser planen können und Deine Kunden zufrieden stellen, weil der Terminplaner 2018 alle wichtigen Infos auf einen Blick für Dich bereit hält.

    Als Projektleiter musst Du Termine koordinieren, Aufgaben verwalten, Dein Team im Blick haben und stets über den Stand der Dinge deiner Projekte Bescheid wissen.

    Mir ist es bisher immer schwer gefallen, einen passenden Terminkalender fürs Projektmanagement zu finden. Entweder gab es viel Platz für Termineintragungen aber kein Platz für allgemeine Aufgaben oder es gab Notizbücher mit ToDo-Listen, aber keine Kalenderübersicht dazu. Also nutzte ich oft ein ganz normales Hausaufgabenheft für Schüler, in welches ich meine Termine und Aufgaben für den jeweiligen Tag eintrug und ein separates Notizbuch für Anmerkungen zu den Aufgaben, weil dafür im Hausaufgabenheft nicht ausreichend viel Platz war. Ziemlich unbefriedigend.

    Eine Optimierung musste her.

    Ich entwarf den Terminplaner 2018 mit KW-Angabe.

    Mit diesem Wochenkalender fürs Projektmanagement kannst du:

    • Deine Ziele oder Projekte des Jahres notieren, die wichtigsten Schritte zur Erreichung des Ziels festhalten, ein Team festlegen und den Projekt-Fortschritt dokumentieren
    • in einer Jahresübersicht wichtige Projekte oder Urlaubsplanungen festhalten
    • jede Woche sehen, welche Kalenderwoche gerade ist
    • jede Woche Deine TOP 3 der Woche aufschreiben
    • in einer Wochenübersicht Deine Termine eintragen
    • in einer Aufgabenübersicht die wichtigsten Tasks der Woche notieren, den zuständigen Mitarbeiter festhalten und die Aufgabe abhaken, falls sie erledigt ist
    • Deine offenen Fragen notieren
    • wichtige Ansprechpartner im Adressbuch hinten im Terminplaner vermerken

    Innenansicht des Terminplaners 2018 mit KW Angabe Innenansicht des Terminplaners 2018 mit Wochenübersicht und KW Angabe

    [amazon_link asins=’1973311259′ template=’ProductAd‘ store=’gutentag-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’ad8377d1-d5c4-11e7-b4a7-33ff31412a64′]

    Jede Kalenderwoche 2018 findest Du ganz übersichtlich auf zwei Seiten.

    Wenn Ihr zu zweit ein Projekt leitet oder auch deine Projektassistenz den Überblick behalten soll, wenn du mal im Urlaub oder krank bist, dann findet sie sofort alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Sowohl in der vorderen Projektübersicht als auch in den einzelnen Wochenübersichten.

    Bestellen kannst Du den Terminplaner 2018 mit KW-Angabe direkt bei Amazon.

    Lass mich wissen, wie Du damit zurecht kommst!

    Mehr über die undatierte Version des Wochenplaners findest du in meinem neuen Beitrag.

  • Napflixen statt Bewegung

    Napflixen statt Bewegung

    Wir sind faul. Falls du es nicht bist, dann kannst du diesen Beitrag gern überspringen. Allen anderen sei gesagt: Wir sind faul. Wisst ihr was? Wir müssen uns viel mehr bewegen und etwas für unser Gehirn machen. Wir haben nicht nur 30-40 weitere Berufsjahre vor uns, wir haben zusätzlich auch noch ca. 20-30 Jahre Rentenzeit vor uns. Möglichst gesund. Also hoffentlich. Versteht sich. Und wir können überall lesen, was wir brauchen, um gesund altern zu können. Wir müssen uns bewegen. Wir müssen uns gut ernähren. Wir müssen unsere grauen Zellen fördern.

    Stephen R. Covey schreibt in seinem Buch  „Die 7 Wege zur Effektivität„, dass wir nur wirklich gut „funktionieren“, wenn wir uns um uns kümmern. Er beschreibt die anzustrebende Balance zwischen P, der Produktion und PK, der Produktionskapazität. Die Produktion einer Sache ist demnach immer nur so effektiv wie auch der produzierende Faktor (die Produktionskapazität). Wenn ich also mein Auto (produzierender Faktor mit Produktionskapazität PK) gern möglichst lange fahren möchte, dann nützt es nichts, wenn ich einfach nur so viele Kilometer wie möglich fahre (Produktion P) und noch mehr und noch mehr und noch mehr. An irgendeinem Punkt meiner Fahrt, wird mir das Auto einen Vogel zeigen, wenn es denn könnte und den Geist aufgeben. Wenn ich aber mein Auto regelmäßig warten lasse, die Karosserie pflege und mich „kümmere“, dann wird mich mein Auto viele Kilometer weiter fahren lassen.

    Das können wir natürlich auch auf uns Menschen beziehen. Wenn ich gesund altern möchte, dann muss ich mich pflegen. Meine Produktion an Lebensjahren kann ich nur maximieren, wenn ich die Produktionskapazität erhöhe. Und diese wiederum lässt sich erhöhen, in dem ich z.B. auf meinen Körper achte, mich nicht unnötig mit Alkohol zuschütte oder nicht 15 Stunden am Tag vollgepumpt mit Stress meiner Arbeit nachgehe.

    Oder nehmen wir das Buch von Gerald Hüther: „Raus aus der Demenzfalle„. Er sagt:

    Die Aufbauprozesse im Hirn funktionieren nur dann, wenn es einem richtig gut geht.

    Diese Aufbauprozesse im Hirn benötigen wir nämlich, um unsere Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Doch, wenn es uns nicht gut geht, wir stets gestresst sind, verlernen uns weiter zu bilden, wir unserem Gehirn kein neues Futter geben und wir uns eventuell sogar nutzlos fühlen, dann kann ein gelingendes Altern nicht wirklich möglich sein und dann steigt das Risiko für eine Demenzerkrankung.

    Naja, das sagen uns die Experten, wir lesen es, wir hören es und was machen wir?

    Wir napflixen, wir bestellen Pizza auf die Couch, wir sitzen mindestens 8 Stunden täglich am Schreibtisch, wir hetzen 10 Stunden durch Flure unserer Krankenhäuser und Pflegeheime, wir fordern die Auflösung des 8-Stunden-Tages, wir sind stets und ständig online und verwischen das Berufliche mit unserer Freizeit „Ach, die Mail kann beantworte ich schnell noch.“. Dabei war doch die Freizeit mal dafür da, um uns zu regenerieren. Nagut, nicht uns, sondern unsere Arbeitskraft. Wie auch immer. Was ich sagen möchte, ist: Bewegt euch!

    Unser Leben ist noch verdammt lang und das sollten wir irgendwie gesund überstehen! Also mehr Achtsamkeit, weniger negativer Stress, kürzere Arbeitszeiten, mehr Wissen, mehr Automatisierung (Oder lieber nicht, denn die ist ja sooo böse.), gesünderes Essen und mehr Leichtigkeit. Jetzt lächel doch wenigstens mal ein bisschen! Ist nämlich auch gesund.

    Wie bereitest du dich auf dein restliches Leben vor?

  • Geld verdienen als Amazon Direct Kindle Publisher

    Geld verdienen als Amazon Direct Kindle Publisher

    In meiner Facebook-Chronik erschien die Werbung für ein Webinar, in dem ich lernen können soll, wie ich mit eBooks Geld verdienen kann. Klingt nett, dachte ich und meldete mich dazu an. Nach dem Webinar wusste ich:

    • Es gibt ein Amazon Direct Kindle Publishing Programm.
    • Man benötigt keine Programmierkenntnisse zur Teilnahme.
    • Man kann schlichte Word-Dokumente als eBook-Vorlagen verwenden.
    • Der Kindle-Markt ist in Deutschland noch ein Wachstumsmarkt.
    • Man braucht 25 Bücher, um ca. 2.500 € Umsatz monatlich zu generieren.

    Yeah, dachte ich. Das klingt doch gut. Also her mit den „sehr gut“ bewerteten Studienarbeiten und ab damit zu Amazon. Sollte es so einfach sein?

    Ein erstes Buch steht auf diesem Weg nun seit 2. August 2017 online. Mittlerweile (24. August 2017) habe ich damit bereits ca. 20 € verdient. Sobald ich das ein wenig beobachtet habe, gebe ich euch ein paar Richtlinien und Tipps, damit auch ihr als Amazon Kindle Direct Publisher durchstarten könnt.

     

  • Wochenpläne machen

    Wochenpläne machen

    Ihr kennt das: Ihr nehmt euch ein paar Dinge vor, dann kommt euch an einem Nachmittag der Kindergartenfreund des Sohnes besuchen, am nächsten Tag bleibt ihr an einem Schaufenster hängen und beschließt, ein wenig zu shoppen und am nächsten Tag sucht eure Tochter ihre Sportsachen, die ihr immer noch nicht gewaschen habt. Die Konsequenz? Die Woche ist fast um und von euren eigenen Zielen habt ihr noch nicht eins umgesetzt.

    Eine Lösung muss her. Eine, die nicht noch mehr Stress mit sich bringt, sondern die vielen kleinen Baustellen koordiniert. Und vor allem: Eure Ziele müssen berücksichtigt werden.

    Wenn ihr nebenbei erfolgreich werden wollt, dann braucht ihr ein perfektes Zeitmanagement. Erst recht mit Kindern, Haushalt und Co. Daher unsere Empfehlung:

    Erstellt euch Wochenpläne!

    Ob das eine lose Blattsammlung ist, auf die ihr jede Woche eure Ziele schreibt, ob das ein Hausaufgabenheft ist, ein Tagebuch oder PostIts, die ihr euch an den Kühlschrank heftet, ist dabei völlig egal. Hauptsache, ihr macht es!

    Wichtig dabei ist: Die Erstellung des Wochenplans muss für euch einfach sein und Spaß machen!

    Eine sehr schöne Podcast-Episode dazu ist Folge #001 des SMART PERFORMANCE PODCASTs mit Ole Kannapinn:

    Podcasts sind übrigens großartig, um sich nebenbei neues Wissen anzueignen. Beim Weg zur Arbeit, beim Geschirrspüler ausräumen, beim Wäsche zusammenlegen, beim Kochen, beim Baden, und und und. Neues Wissen ist elementar, wenn ihr nebenbei erfolgreich werden wollt! Aber dazu in diesem Beitrag (klick) mehr. 🙂

    Was gehört in einen Wochenplan?

    • eure 3 persönlichen Top-Ziele für die kommende Woche
    • eure ToDos, die die ganze Familie betreffen (einkaufen, Geburtstagsgeschenke besorgen, das Kind zur Musikschule fahren, etc.)
    • euer Wunschessen fürs Wochenende

    Ordnet alle Ziele und Aufgaben dann auch gleich den einzelnen Wochentagen zu und notiert euch auch die Tage, an denen ihr nichts machen wollt! (Ja, die braucht man. Wir empfehlen zwei Abende ohne Pflichtprogramm je Woche!)

    Wir erstellen unseren Familien-Wochenplan immer am Sonntag, so kann man gut organisiert in die neue Woche starten.

    Und ihr? Wie plant ihr eure Wochen? Lasst ihr die Dinge auf euch zukommen oder plant ihr alles vorher?

    Kennt ihr schon unseren Familienkalender 2019 für selbstständige Eltern? Dort findet ihr Platz für Termine, die Koordination von Familie, Partnerschaft und Job und Platz für Hausarbeit-ToDos.


    Das Beitragsbild ist von https://www.pexels.com/u/picjumbo-com-55570/